Feuer- und Rettungswache 2 | Gallus


Der Bereich der Frankfurter Innenstadt mit seinen zahlreichen komplexen Bauwerken (u.a. Hauptbahnhof, Messe, hohe Anzahl an Sonderbauten) ist seit Jahrzehnten der Stadtbereich mit den höchsten Einsatzzahlen für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst. Deshalb sind am Standort der derzeitigen Innenstadtwache (Feuer- und Rettungswache 2) in der Heinrichstraße / Frankenallee (Gallus) zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, sowie eine Drehleiter und einige Sonderfahrzeuge stationiert.
Seit längerem zeichnet sich im Innenstadtbereich aber der Bedarf für ein zusätzliches, drittes Löschfahrzeug ab. Grund sind unaufhaltsam weiter steigende Einsatzzahlen, so dass hier zwingend mit einer weiteren Staffel (Hilfeleistungslöschfahrzeug und Besatzung) aufgerüstet werden muss.
Neubau der Feuer- und Rettungswache geplant
Es ist außerdem dringlich erforderlich, die aus dem Jahr 1901 stammende historischen Wache 2 (früher Wache 3) in der Heinrichstraße zu erneuern. Die Feuer- und Rettungswache ist in die Jahre gekommen und entspricht schon seit einiger Zeit aufgrund ihres Baualters nicht mehr den Standards, die bisher aber durch mögliche bauliche Mängelbeseitigungen und organisatorische Maßnahmen weitgehend ausgeglichen wurden. Es entsteht nun eine neue, moderne Feuer- und Rettungswache unter Einbeziehung der denkmalgeschützten Teile der historischen Wache von 1901.
Feuer- und Rettungswache 2a | Bockenheim

Der Bereich der Frankfurter Innenstadt mit seinen zahlreichen komplexen Bauwerken (u.a. Hauptbahnhof, Messe, hohe Anzahl an Sonderbauten) ist seit Jahrzehnten der Stadtbereich mit den höchsten Einsatzzahlen für Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst.
Bedarf für zusätzliche Einsatzkräfte im Innenstadtbereich
Seit längerem zeichnet sich wegen der unaufhaltsam weiter steigende Einsatzzahlen im Innenstadtbereich der Bedarf für zusätzliche Einsatzkräfte ab.
Benötigt wird neben der Feuer- und Rettungswache 2 im Gallus ein zusätzlicher Standort im Innenstadtbereich, um dauerhaft weitere Staffeln unterzubringen. Eine umfangreiche Standortsuche hat letztlich zu der Entscheidung geführt, die ehemalige Feuerwache am Kurfürstenplatz (Schwälmer Straße) in Bockenheim, in der in den letzten Jahren der Rettungsdienst der Johanniter Unfallhilfe stationiert war, dauerhaft als Feuer- und Rettungswache 2a zu reaktivieren.
Freiwillige Feuerwehr Oberrad | Neubau

Die sogenannte Prioritätenliste für Neu- und Umbauvorhaben für Feuerwehrhäuser der Frankfurter Freiwilligen Feuerwehr ist nach 2017 zuletzt im Jahre 2026 mit Stadtverordnetenbeschluss § 7357 vom 13.02.2026 (M 34) erneut fortgeschrieben worden, da zahlreiche Feuerwehrhäuser der ehrenamtlichen Stadtteilfeuerwehren nicht mehr den taktischen und funktionalen Anforderungen an ein modernes, adäquates Feuerwehrhaus der für Feuerwehrhäuser gültigen DIN 14092 entsprechen. Die Liste ist aufgrund umfangreicher gutachterlicher Beurteilungen des Zustandes der vorhandenen Feuerwehrhäuser entstanden und die erforderlichen Baumaßnahmen in Abstimmung mit dem Kreisfeuerwehrverband entsprechenden Prioritäten zugeordnet worden. Die Liste wird kontinuierlich aktualisiert, fortgeschrieben und sukzessive umgesetzt.
Langersehnter Neubau in Oberrad
In der Liste der noch offenen Projekte ist auch das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Oberrad enthalten. Die Freiwillige Feuerwehr Oberrad, die zu den ältesten Stadtteilfeuerwehren im Stadtgebiet Frankfurt am Main gehört, ist seit 1997 in einer angemieteten Liegenschaft in Frankfurt-Oberrad untergebracht. Diese Liegenschaft in einer wohngebäudeähnlichen Immobilie liegt für die Freiwillige Feuerwehr Oberrad einsatztaktisch ungünstig zwischen den Stadtteilen Sachsenhausen und Oberrad und genügt mit ihren zusehends beengten Raumkapazitäten seit geraumer Zeit nicht mehr den taktischen und funktionalen Anforderungen an ein adäquates Feuerwehrhaus.
Krisenabwehr- und Trainingszentrum (KATZ)
Mit dem städtischen Beschluss zum Neubau des Krisenabwehr- und Trainingszentrums (KATZ) können nun die Planungen für das Neubauprojekt auf dem Gelände des Brandschutz-, Katastrophenschutz und Rettungsdienstzentrums (BKRZ) aufgenommen werden. Dazu wird vorab noch eine umfassende Konzeptstudie durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Neubau des "KATZ" langfristig infrastrukturell in den Feuerwehr-Campus integriert werden kann und die künftigen Bauvorhaben zueinander kompatibel sind.
Sicherstellung eines effizienten städtischen Krisenmanagements
Das "KATZ" wird in erster Linie als zentrale Einrichtung zur Koordination von Krisenlagen genutzt werden. Im Krisenfall bietet das Gebäude eine umfassende Infrastruktur für den Betrieb des Verwaltungsstabs und des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse.